Auf 800 Quadratmetern ist in den letzten Wochen eine kleine Stadt entstanden. Besucher können ab morgen an Bäumen und Grünflächen vorbei über die Wege des Fraunhofer-Messestands flanieren. Die Stadtviertel heißen Data District, Community Interface, Media World, Health Parc und Training Zone und sind mit grüner, gelber, blauer, roter und oranger Farbe gekennzeichnet. Aber bereits vor dem offiziellen Messestart ist hier Leben eingekehrt: Neugierige erhaschen durch transparente Stoffbanner erste Eindrücke, Infos flackern über große Flachbildschirme, Kameras blitzen hier und da und Fernsehteams interviewen diejenigen Forscher, die gerade nicht an ihren Exponaten schrauben.
Jürgen Neumann vom Event-Dienstleister Expotechnik und Projektleiter des Standbaus erklärt, wie diese kleine Stadt entstanden ist:
“Die ersten Ideen haben wir letzten Juni entwickelt, in die Feinplanung ging es im Oktober. Für so ein Projekt muss man also gut ein halbes Jahr Vorlauf einplanen. Start für den Aufbau war dann am 19. Februar. Der lief bis zwei Tage vor Messebeginn. Die letzten 48 Stunden vor der Messe widmen wir uns ausschließlich den Exponaten der einzelnen Institute. Das Standbauteam besteht aus acht Leuten. Zusätzlich kümmern sich drei bis vier Kollegen um die Stoffe, die transparente Außenhaut des Standes. Für die IT, die Beleuchtung und Verkabelung am Stand sind dann nochmals fünf Medientechniker zuständig. Insgesamt neun Sattelschlepper haben das ganze Material angeliefert.”























