Was verbirgt sich hinter dem Riesen-Handy? BYOD!

Eigentlich sollten wir daran gewöhnt sein: Statt weiter immer kleiner, sind unsere Handys in den letzten Jahren wieder größer geworden. Der Touch-Technologie sei Dank. Doch das überdimensionale Smartphone von Viktor Deleski ist dann doch ein Hingucker am Fraunhofer-Stand. Viele der Besucher bleiben neugierig stehen und wollen wissen, welche Technologie sich hinter dem Riesen-Handy verbirgt. “Das Smartphone wird immer mehr zur wichtigen Schaltzentrale in unserem Alltag. Wir wollen deshalb auch während der Arbeit nicht mehr auf all die hilfreichen Features verzichten”, beschreibt der PR-Mann von der Fraunhofer-Einrichtung für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC in Garching bei München den Trend hin zu Bring-your-own-device (BYOD).

Doch oft ist die IT der Firmen noch nicht auf BYOD vorbereitet. Vor allem beim sicheren Umgang mit Daten besteht noch Nachholbedarf. Genau hier setzt das Exponat der Forscher vom AISEC an: Die Sicherheitslösung trust | me führt mehrere virtualisierte Smartphones auf einem Gerät zusammen. So lassen sich nicht nur geschäftliche von privaten Profilen klar trennen, auch eigene kindersichere Bereiche können eingerichtet werden. Ideal für alle Mobile Worker, denen der Sproß mal wieder das Handy stibitzt hat. Der Wechsel zwischen den Welten ist durch PINs abgesichert und kann nicht zufällig geschehen. “Unsere Wissenschaftler haben den Linux-Kernel, also den zentralen Bestandteil des Betriebssystems, sicherheitstechnisch angepasst. trust | me läuft auf allen Android-basierten mobilen Endgeräten”, sagt Deleski. Gute Nachrichten also für alle, die auch im Job nicht von ihrem Smartphone lassen können.

trust | me Website des AISEC

Kinoklang aus dem Smartphone

Autor: Matthias Rose

Auf den ersten Blick passt es nicht zusammen: Das Smartphone und eine Heimkinoanlage. Doch dank neuester Audiotechnologie vom Fraunhofer IIS, werden Android Mobiltelefone und Tablets zu echten Klangspezialisten und bringen sogar Kinoklang in das heimische Wohnzimmer. Wie das funktioniert zeigen die Sound-Spezialisten aus Erlangen auf der Cebit. Seit der letzten Android Version 4.1 Jelly Bean ist die Fraunhofer Surround Sound Suite nativ in das Betriebssystem integriert. Diese beinhaltet auch den vom Fraunhofer IIS maßgeblich entwickelten Audiocodec HE-AAC.
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Fraunhofer-Pressekonferenz: »Big im Geschäft« mit Big Data

Ressourcen teilen und große Datenmengen nutzen – Diese Haupttrends der CeBIT 2013 rückte die Fraunhofer-Gesellschaft in ihrer Pressekonferenz  am 5. März in den Mittelpunkt.

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Das Fraunhofer AISEC hat das größte Mobiltelefon am Stand

Dieses Smartphone lassen die Kollegen sogar über Nacht am Messestand. Es ist zu groß, um weggeschleppt zu werden und sicher morgen zu Messebeginn auch noch da.

Zu den Tweets des Fraunhofer AISEC geht es hier

Bundeskanzlerin testet Fraunhofer-Software

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel interessiert sich für Fraunhofer Exponate: Auf ihrem CeBIT-Messerundgang stoppt sie am Stand von Sirrix, einem Technologiepartner des Fraunhofer SIT, und lässt sie sich die Lösung BizzTrust erklären. “Aha, it is a double mobile phone”, sagt die “Handy-Kanzlerin” über die Software, die geschäftliche Anwendungen und Daten von Privatem auf dem Smartphone trennt.

Elektronischer Fitnesstrainer

In diesem Jahr wollte ich täglich die 11 Stockwerke zu meinem Büro im Fraunhofer-Haus erklimmen. Einmal rauf und einmal runter. Mittlerweile ist meine Jahresanfangsmotivation leider schon etwas geschwunden. Jede Stufe muss ich meinen inneren Schweinehund hochprügeln. Und Abends auf der Couch nage ich an Chips und das schlechte Gewissen an mir. Ich erhoffe mir nun Motivation vom elektronischen Fitnesstrainer der Kollegen aus Erlangen.

Dabei gilt körperliche Fitness mittlerweile als Allheilmittel für viele Krankheiten. Nicht nur bei der Rehabilitation nach einer schweren Operation, sondern für das allgemeine körperliche Wohlbefinden. »War das so richtig? Oder muss ich den Arm höher strecken?« Solche Fragen beantwortet normalerweise der Trainer im Fitnessstudio. Weiterlesen

Schlaglöcher per Handy melden

Schlaglöcher oder eine kaputte Parkbank: wenn es nur eine einfache Möglichkeit gäbe, die richtige Stelle in der öffentlichen Verwaltung darauf aufmerksam zu machen! Inspiriert von der britischen Website www.fixmystreet.com entwickeln die Kollegen vom Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS in Berlin diesen Ansatz weiter. Schadensmeldungen lassen sich per Mobiltelefon mit GPS-Koordinaten versehen und einstellen.

Das Wort »Mashup« kommt aus dem Englischen von »to mash« und bedeutet »vermischen, neu kombinieren«. In der IT steht der Begriff für die Kombination von Daten, Präsentationsformen oder Funktionalität aus unterschiedlichen Quellen, um damit neue Dienste zu erstellen. Man kennt das von Google Maps: Kritiken werden zur Adresse des Restaurant gleich dazu gelistet. Weiterlesen

Virtuelle Schulbank für Trucker

Trucker müssen mehr können als Landkarten lesen und Elektronik bedienen: Sie müssen ihre Routen effizient der Verkehrs- und Ladungssituation anpassen, komplexe Rechtsbestimmungen kennen und die Sicherheit ihrer Ladung überwachen. Wer viel im Ausland unterwegs ist, muss auch hier die Verkehrsregeln kennen und Sprachkenntnisse haben.

Ganz schön viel Stoff, den man als Fernfahrer in peto haben muss. Und zur Weiterbildung sind Lastwagenfahrer sogar gesetzlich verpflichtet. Doch wenn man den ganzen Tag hinterm Steuer sitzt, wann soll man da noch Zeit finden, eine Sprache oder Vorschriften zu pauken?

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT in Sankt Augustin haben zusammen mit Partnern das System LogiAssist entwickelt. »Es soll Fahrern und Unternehmern der Logistikbranche beim Lernen und Vorbereiten der beruflichen Weiterbildung helfen«, sagt Projektleiter Dr. Martin Wolpers. Weiterlesen