Ich muss mich erst durch eine Horde Besucher drängeln, ehe ich von der Kamera der Experten vom Fraunhofer IIS erfasst werde. Es scheint wohl der Publikumsliebling am Fraunhofer-Stand zu sein. Auch ich bin schon sehr gespannt auf die Gesichtserkennung und -detektion, denn meistens werde ich sehr viel jünger geschätzt, als ich eigentlich bin. Ich setze mein bestes Lächeln auf und: 19 Jahre. Mist! Wieder nichts. Doch auf das genaue Alter kommt es bei der Software Shore™ auch gar nicht an, wie mir Dr. Jens-Uwe Garbas erklärt: »Es geht nicht um ein paar Jahre hin oder her. Da unsere Software vor allem im Bereich Werbewirkung- und Marktforschung eingesetzt wird, ist eher interessant, zu welcher ungefähren Altersklasse man zählt«. Na dann geh ich ja glatt noch als Teenager durch
. Aber da ich anscheinend wirklich jünger aussehe, kann man der Software an dieser Stelle wohl auch keinen Vorwurf machen.
Wie wird die Software eingesetzt und wer ist eigentlich Felix? Mehr gibts hier:
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Dian Fossey wäre in diesem Jahr 80 geworden. Seit ich als Kind „Gorillas im Nebel“ gesehen hatte, war die Affenforscherin Heldin und Vorbild für mich. (Wie Sigourney Weaver im Urwald von Ruanda mit den haarigen Riesen Freundschaft schloss und gegen Wilderer kämpfte, war einfach taschentuchreif.) Was mich am meisten beeindruckte war, wie sie mit Engelsgeduld das Vertrauen der Gorillas gewann und sich nach und nach in ihre Gruppe integrierte. Sie lauste sie, aß und kommunizierte mit ihnen. Nur so konnte sie die einzelnen Individuen auseinanderhalten, ihre Gewohnheiten und ihr Verhalten länger beobachten, und wichtige Schlüsse für die Primatenforschung ziehen.