Am 19. November 2012 fiel der Startschuss für die strategische Forschungspartnerschaft der University of Southampton und der Fraunhofer-Gesellschaft auf dem Gebiet »Web Science«. Ziel ist es, neue Services und Technologien für das World Wide Web zu entwickeln. An der Kooperation beteiligt sind die Fraunhofer-Institute für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS und Offene Kommunikationssysteme FOKUS. Ramine Tinati, von der University of Southampton, schreibt in unserem Blog über die gemeinsame Forschungsarbeit und seine Eindrücke von der CeBIT.
Archiv der Kategorie: Exponate
»Learn & Move«: Hüpf, zwo, drei, vier
Ein Gegenmittel für alle Bewegungsmuffel stellt das Fraunhofer IDMT auf der CeBIT 2013 vor. Am Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (Halle 9/Stand G50, Connected Living e. V. ) hüpfen Jung und Alt über die Sensormatte von »Learn & Move«, welches auf dem Lern- und Bewegungskonzept »HOPSCOTCH« des Fraunhofer IDMT basiert. Mich fragt der Bildschirm: Was wächst an dieser Pflanze und zeigt das passende Foto. Das Lösungswort ZWIEBEL ist gesucht. Und so springe ich auf der Sensormatte von links unten nach rechts oben, von Z auf W über E zu L. Die Matte ist dabei wie eine SMS-Tastatur aufgebaut. Schon beim zweiten Wort komme ich ganz schön ins Schwitzen. Und das ist auch gut so, wie mir Peter Hofmann vom Fraunhofer IDMT erklärt: »Spielerisch werden Kinder wie auch Erwachsene dazu motiviert, sich zu bewegen. Ganz nebenbei erweitern sie auch noch ihr Wissen.« Die Fragen auf der Messe beziehen sich auf Pflanzen, mögllich sind aber auch Themen wie Englisch, Mathematik, Gesundheit oder Deutsch. Im Mittelpunkt steht bei »Learn & Move« die Adaptivität: »Die Anwendung passt sich dem Wissens- und Aktivitätsstand der Spieler an«, erläutert Peter Hofmann. Während Kinder leichtere Fragen mit längeren Lösungen hüpfend mit den Füßen beantworten, stellt das System Senioren schwierigere Aufgaben mit kürzeren Antworten. Peter Hofmann erklärt noch munter weiter, was mit »Learn & Move« noch so alles möglich ist, während ich – nach den Lösungsworten BROMBEERE und HONIGMELONE schon völlig außer Atem – auf allen Vieren die letzten Buchstaben von JOHANNISBEERE auf die Matte tippe. Puh, geschafft!
Schüler erkunden die Fraunhofer-Stadt
Die Standcrew führt täglich mehrere Gruppen über den Fraunhofer-Stand. Unter den Teilnehmern sind Politiker, Unternehmensvertreter, internationale Delegationen – und Schüler und Studenten. Heute waren circa 20 Oberstüfler aus verschiedenen deutschen Schulen in unserer kleinen CeBIT-Stadt zu Gast. Zusammengetrommelt hatte das Hasso-Plattner-Institut und ein Fernsehteam des rbb war live mit dabei.
Das Krankenhaus der Zukunft
Von der Patientenaufnahme bis zur Kostenabrechnung – ein einziger Krankenhausaufenthalt umfaßt viele komplexe Prozesse. Wie Forscher vom Fraunhofer ISST helfen, das Leben von Ärzten und Patienten einfacher zu machen, sehen Sie in unserem Video.
Praktisch umgesetzt werden all die Innovationen im Hospital Engineering Labor,
das im Fraunhofer-InHaus-Zentrum in Duisburg entsteht. Das Labor imitiert ein
zukünftiges Krankenhaus-Setting, das mit unterschiedlichen technischen
Verbesserungen und Innovationen ausgestattet ist. Hier wird getestet, wie diese
Innovationen den Krankenhausbetrieb optimieren können.
Fraunhofer Recruiting: Gezielt zum Traumjob
Wichtiges Thema im CeBIT Lab in Halle 9 ist auch das Thema Jobs & Recruiting. Auch am Stand von Fraunhofer gibt es dazu einen eigenen Bereich: Training Zone, gekennzeichnet in orangen Farben. Hier können sich Schüler, Auszubildende und Studenten einen Überblick über die Jobangebote bei Fraunhofer machen. Ansprechpartner am Stand ist Michael Vogel vom Fraunhofer Recruiting.
Smart City Apps
Mit der Zahl der Tabletts und Smartphones steigt auch die Bandbreite der mobilen Serviceleistungen. In nahezu allen Bereichen lassen sich mit Apps Verbesserungen und Vereinfachungen erreichen. So auch in der Stadtverwaltung. Das Fraunhofer FOKUS entwickelt Infrastrukturen und Systeme, die mobile Apps nutzen, um das Leben der Stadtbewohner zu verbessern. Eine Auswahl dieser Apps für die smarte Stadt wird hier auf der CeBIT vorgestellt.
Per Smartphone oder Tablet informiert beispielsweise KATWARN über Katastrophen und Unwetter. Die FixMyCity App bietet die Möglichkeit, Schlaglöcher, defekte Parkbänke oder Straßenlaternen direkt an die zuständige Verwaltung zu melden. Die App enyport hilft mit vielen Funktionen, den eigenen Energieverbrauch zu optimieren. Mit MeineReha mobil kann die Wiedergenesung nach einem Unfall oder einer Krankheit bequem von zu Hause – professionell und unter ärztlicher Anleitung– unterstützt werden. Und schließlich hilft die Smart Mobility App auf der Basis nutzergenerierter Meldungen, Staus im Straßenverkehr zu umfahren.
Schau mich an und ich sage dir, wie alt du bist
Ich muss mich erst durch eine Horde Besucher drängeln, ehe ich von der Kamera der Experten vom Fraunhofer IIS erfasst werde. Es scheint wohl der Publikumsliebling am Fraunhofer-Stand zu sein. Auch ich bin schon sehr gespannt auf die Gesichtserkennung und -detektion, denn meistens werde ich sehr viel jünger geschätzt, als ich eigentlich bin. Ich setze mein bestes Lächeln auf und: 19 Jahre. Mist! Wieder nichts. Doch auf das genaue Alter kommt es bei der Software Shore™ auch gar nicht an, wie mir Dr. Jens-Uwe Garbas erklärt: »Es geht nicht um ein paar Jahre hin oder her. Da unsere Software vor allem im Bereich Werbewirkung- und Marktforschung eingesetzt wird, ist eher interessant, zu welcher ungefähren Altersklasse man zählt«. Na dann geh ich ja glatt noch als Teenager durch
. Aber da ich anscheinend wirklich jünger aussehe, kann man der Software an dieser Stelle wohl auch keinen Vorwurf machen.
Wie wird die Software eingesetzt und wer ist eigentlich Felix? Mehr gibts hier:
Weiterlesen
Anita our colleague from Fraunhofer Singapore about her first visit at CeBIT:
For a newbie at CeBIT, I have to admit that I am blown away at how massively huge the event is. Back home in Singapore, there are many events at various convention halls, but this fairground at Hannover, is, trust me, massive and highly impressive.
Smart Farming: Software Engineering verbessert die Ernte
Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Ressourcenknappheit setzen die Landwirtschaft unter Druck. Landwirte müssen möglichst viel auf möglichst kleiner Fläche ernten. Mit dem Exponat Smart Farming zeigt das Fraunhofer IESE, wie in Zukunft mit Software Engineering landwirtschaftlichen Betriebe erffizienter werden können.
Die Herausforderung dabei ist, Objekte der realen Welt, wie zum Beispiel Erntemaschinen, mit digitalen Diensten, Sensoren und mobilen Endgeräten zu vernetzen und gleichzeitig die Datensicherheit zu garantieren.
Was verbirgt sich hinter dem Riesen-Handy? BYOD!
Eigentlich sollten wir daran gewöhnt sein: Statt weiter immer kleiner, sind unsere Handys in den letzten Jahren wieder größer geworden. Der Touch-Technologie sei Dank. Doch das überdimensionale Smartphone von Viktor Deleski ist dann doch ein Hingucker am Fraunhofer-Stand. Viele der Besucher bleiben neugierig stehen und wollen wissen, welche Technologie sich hinter dem Riesen-Handy verbirgt. “Das Smartphone wird immer mehr zur wichtigen Schaltzentrale in unserem Alltag. Wir wollen deshalb auch während der Arbeit nicht mehr auf all die hilfreichen Features verzichten”, beschreibt der PR-Mann von der Fraunhofer-Einrichtung für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC in Garching bei München den Trend hin zu Bring-your-own-device (BYOD).
Doch oft ist die IT der Firmen noch nicht auf BYOD vorbereitet. Vor allem beim sicheren Umgang mit Daten besteht noch Nachholbedarf. Genau hier setzt das Exponat der Forscher vom AISEC an: Die Sicherheitslösung trust | me führt mehrere virtualisierte Smartphones auf einem Gerät zusammen. So lassen sich nicht nur geschäftliche von privaten Profilen klar trennen, auch eigene kindersichere Bereiche können eingerichtet werden. Ideal für alle Mobile Worker, denen der Sproß mal wieder das Handy stibitzt hat. Der Wechsel zwischen den Welten ist durch PINs abgesichert und kann nicht zufällig geschehen. “Unsere Wissenschaftler haben den Linux-Kernel, also den zentralen Bestandteil des Betriebssystems, sicherheitstechnisch angepasst. trust | me läuft auf allen Android-basierten mobilen Endgeräten”, sagt Deleski. Gute Nachrichten also für alle, die auch im Job nicht von ihrem Smartphone lassen können.
















