Bundesinnenminister Friedrich stellt mit Fraunhofer das Datenportal Gov.Data vor

Zur CeBit-Eröffnung war es soweit: “Gov.Data – Das Datenportal für Deutschland” wurde von Bundesinnenminister Friedrich der Öffentlichkeit präsentiert. Mit dabei waren Fraunhofer-Forschungsvorstand Prof. Dr. Ulrich Buller und Prof. Dr. Ina Schieferdecker vom Fraunhofer Fokus in Berlin. Neben dem Datenportal Gov.Data erarbeiten die Wissenschaftler des Fraunhofer Fokus derzeit für zahlreiche nationalen und internationalen Projekte Konzepte, Technologien und Lösungen rund um das Thema Open Data.

Auf der Plattform Gov.Data sollen Behörden Datensätze offenlegen, zum Beispiel zur Bevölkerungzahl, zur Zahl der Autounfälle, Anzahl der Schüler…also alle Daten die Verwaltungen erfassen und weitergeben können, ohne dass die Privatsphäre von Menschen verletzt wird. Jeder hat nun die Möglichkeit sich aus diesen Datensätzen zu bedienen.

In anderen Ländern, beispielsweise in den USA und in Großbritannien, existieren bereits Open-Data-Portale. Ziel ist, dass es Dritten möglich ist, Datensätze zu verknüpten und neue Anwendungen zu schaffen. So hat zum Beispiel die Tageszeitung “taz”  aus den in Berlin freigegebenen Daten eine interaktive Fluglärmkarte erstellt, bei der jeder Bürger den aktuellen und künftigen Fluglärm an seiner Adresse nachvollziehen kann.

Noch ist das Datenportal in Deuschland im Aufbau. In den kommenden Jahren soll es aber schrittweise ausgebaut und optimiert werden.

Schätze der E-Verwaltung heben

Touchscreen statt Papier: Ministerialvorlagen sollen zukünftig auch am Tablet-PC bearbeitet werden können.

Touchscreen statt Papier © Fraunhofer FOKUS

E-Verwaltung verspricht hohe Effizienzgewinne und zufriedenere Sachbearbeiter. In Dänemark haben bereits sieben Ministerien komplett digital umgestellt. Forscher haben das Modell jetzt für deutsche Behörden übertragen und stehen vor ersten Praxistests.

Schätze der E-Verwaltung heben

Neues vom Neuen Personalausweis

Über zwei Millionen Bundesbürger besitzen ihn schon, den neuen Personalausweis. Seit November 2010 wird er ausgegeben. Die Fraunhofer-Institute für Sichere Informationstechnologie SIT und für Offene Kommunikationssysteme FOKUS betreiben das Test- und Demonstrationszentrum Neuer Personalausweis (TDZ). Dort können sich Bürgerinnen und Bürger sowie interessierte Anbieter von Diensten über den scheckkartengroßen Perso informieren.

Jens Fromm von FOKUS, Leiter des TDZ und Experte in Sachen Ausweis, gab mir auf der CeBIT ein kurzes Interview.

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Noch mehr Fraunhofer auf der Cebit 2011

Auf der CeBIT hat Fraunhofer noch mehr zu bieten als den Fraunhofer-Stand »Urban Living«. Über das Messegelände verstreut gibt es viel Neues aus den Fraunhofer-Instituten zu bestaunen ist: 3D-Bildschirme, ein Theseus-Showroom und einiges mehr.

Dr. Gudrun-Quandel vom HHI (r.) am Theseus-Stand im Gespräch mit einer Kollegin aus dem BMWi.

Dr. Gudrun-Quandel vom HHI (r.) am Theseus-Stand im Gespräch mit einer Kollegin aus dem BMWi.

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Schlaglöcher per Handy melden

Schlaglöcher oder eine kaputte Parkbank: wenn es nur eine einfache Möglichkeit gäbe, die richtige Stelle in der öffentlichen Verwaltung darauf aufmerksam zu machen! Inspiriert von der britischen Website www.fixmystreet.com entwickeln die Kollegen vom Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS in Berlin diesen Ansatz weiter. Schadensmeldungen lassen sich per Mobiltelefon mit GPS-Koordinaten versehen und einstellen.

Das Wort »Mashup« kommt aus dem Englischen von »to mash« und bedeutet »vermischen, neu kombinieren«. In der IT steht der Begriff für die Kombination von Daten, Präsentationsformen oder Funktionalität aus unterschiedlichen Quellen, um damit neue Dienste zu erstellen. Man kennt das von Google Maps: Kritiken werden zur Adresse des Restaurant gleich dazu gelistet. Weiterlesen

Neues vom neuen Personalausweis (nPa)

Auf dem Fraunhofer-Gemeinschaftstand in Halle 9, Stand B36 und am Stand B60 des Bundesministeriums des Innern (BMI) zeigt Fraunhofer die aktuellen Entwicklungen zum neuen Personalausweis (nPA). Unter anderem präsentieren die Fraunhofer-Forscher eine VoIP-Lösung für das Telebanking – inklusive nPA-Authentifizierung und rechtssicherem Gesprächsprotokoll.

nPA-Video:

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