Fraunhofer’s German-Singapore Black Pepper Chicken

Unser Kollege Gerald Lui von Fraunhofer Singapur hat am 12. März Mittags für alle Fraunhofer-Kollegen auf der CeBIT gekocht.

Wer von Geralds Fraunhofer’s German-Singapore Black Pepper Chicken nicht genug bekommen kann, für den gibt es hier das Rezept:

Total Time: 30 mins

Prep Time: 15 mins

Cook Time: 15 mins

Ingredients:

Servings: 4

 

1 lb boneless skinless chicken breast, sliced into bite-sized pieces

3 scallions, chopped

1 red bell pepper, cored, seeded, and sliced into strips

8 ounces green beans, cut into bite-sized lengths

3 garlic cloves, minced

1 tablespoon fresh grated ginger

1-2 chili pepper, minced

1-2 tablespoon peanut oil

2-3 teaspoons fresh coarse ground black pepper

 

Sauce

2 tablespoons water

2 tablespoons oyster sauce (Lee Kum Kee brand)

2 tablespoons light soy sauce (Kikkoman)

2 tablespoons rice wine (or other dry white wine)

2 teaspoons sugar or honey

2 teaspoons cornstarch

1 teaspoon chili-garlic sauce (or thinly chopped chili-padi)

 

Directions:

1) Heat oil in wok. Add onions, peppers, garlic, ginger, and celery. Stirfry until crispy tender and remove from wok, leaving as much oil as possible behind. Keep warm.

2) Add chicken to oil in wok, and stirfry until cooked. Push chicken up the sides of the work,

3) Prepare sauce in a separate pot by adding the above saucegredients and heat over small fire. Simmer for taste and then stir in chicken as it thickens.

4) Add veggies back to chicken in wok. Stir to combine and reheat veggies if needed. Serve immediately over hot rice.

 

 

Abteilungsleiter Alexander Nouak (Fraunhofer IGD) über Biometrie, Liebe und Lebenswege

Alexander Nouak an unserem CeBIT-Stand.

Alexander Nouak an unserem CeBIT-Stand.

Eine Woche lang ist es auf unserem CeBIT-Stand in Halle 9 zugegangen wie in einem Taubenschlag: Wissenschaftler, Firmenvertreter, Studenten, Politiker und lebende IT-Legenden wie Apple-Gründer Steve Wozniak gaben sich die Klinke in die Hand. In den Gesprächen ging es meist um brandaktuelle Technologien, Innovationen und deren Einsatzmöglichkeiten. Aber wie das so ist, manchmal gerät man ins plaudern…

Wir zum Beispiel mit Alexander Nouak vom Fraunhofer IGD. Der Leiter der Abteilung “Identifikation und Biometrie” ist einer der führenden Biometrie-Experten in Deutschland – auf dem Weg dorthin hat er einige Umwege gemacht. Dazu gehören auch eine eigene Firma und zwei Studienabschlüsse, die so nicht geplant waren. Denn nach Darmstadt kam er ursprünglich der Liebe wegen, erzählt er uns am Rande der CeBIT. Seine jetzige Ehefrau arbeitete dort.

“Dann stand ich vor der Frage, was machst Du jetzt da”, lacht Nouak. Gleichzeitig habe er sich damals zu Beginn der 90er-Jahre zunehmend für Computer interessiert. Es folgte ein Studium zum Diplom-Informationswirt. Parallel dazu gründete er gemeinsam mit einem Kommilitonen ein Unternehmen für Internetdienstleistungen – damals noch echte Pionierarbeit – und ergatterte einen HiWi-Job am Fraunhofer IGD in der Abteilung
Sicherheitstechnologie. “Offenbar habe ich einen bleibenden Eindruck hinterlassen” schmunzelt er. Das Fraunhofer IGD holte ihn später für die Mitarbeit am BMWF-Leitprojekt “MAP – Multimedia-Arbeitsplatz der Zukunft” zurück ins Boot. Und mit ihm gleich seine ganze Dienstleistungsfirma.

Hauptverantwortlich für das Management des Start-ups machte Alexander Nouak einmal mehr Nägel mit Köpfen und begann – parallel zum Job – internationale Betriebswirtschaftslehre zu studieren. Wenig später wurde ihm die Leitung für die Abteilung “Identifikation und Biometrie” angeboten. Nouak griff zu.

Biometrie fasziniert ihn – unter anderem weil Sensoren und biometrische Lösungen beispielsweise den Umgang mit Smartphones sicherer und trotzdem unkomplizierter machen können. Das liegt Nouak auch im Berufsleben am Herzen. “Mir fällt es oft verhältnismäßig leicht, Sachverhalte einfach darzustellen”. Das liege sicher auch an seinem vielfältigen Lebenslauf.

Ob er sich vorstellen könne – nach vielen Jahren in der IT- und Biometrie-Wissenschaft – noch einmal etwas ganz anderes zu machen, wollen wir zum Abschluss unseres Gesprächs wissen. “Nein”, sagt Nouak. “Derzeit machen mir der Job und das Thema wahnsinnig Spaß.” Das war auch im Laufe des Gesprächs deutlich zu spüren. Schade eigentlich, dass an einem Messestand oft wenig Zeit für einen Plausch über die Exponate hinaus bleibt.

Im Microlab des Fraunhofer IOSB

Ein Windrad, ein Gabelstapler, eine Hyperspektralkamera…Unser CeBIT-Stand hat zahlreiche Highlights zum Anschauen und oft auch zum Anfassen. Besonders viele Besucher sind jeden Tag vor dem MicroLab des Fraunhofer IOSB stehengeblieben. In einem großen Glaskasten werkelt dort ein knallgelber Roboterarm vor sich hin und schiebt Platinen in unterschiedliche Stationen. Was genau passiert da, fragen viele Besucher und wir haben diese Frage an den Projektleiter des MicroLabs weitergegeben, Peter Frühberger vom Fraunhofer IOSB:

Industrie 4.0? Was’n das? Wir haben nachgefragt!

Prof. Dr. Alexander Pflaum des Fraunhofer IIS hält heute einen Vortrag über Industrie 4.0 im Rahmen des CeBIT Forums AIDC/RFID 2014. Wir haben für euch mit ihm gesprochen.

CeBIT_Pflaum

Prof. Pflaum, Industrie 4.0 ist ja ein großes Thema auf der diesjährigen CeBIT. Was versteht man denn darunter?

Industrie 4.0 lässt sich am besten über die Zielsetzungen definieren. Es geht darum, die Produktion flexibler zu machen, agiler, sie zu mobilisieren. Das heißt, man gleicht die Produktionsprozesse an den Bedarf der Unternehmen, Produktionsleiter und Supply Chain Manager etc. an. Die Frage ist: Wie kann man das machen? Die Antwort: Indem man Transparenz schafft. Man muss sich anschauen, was in der Produktion passiert und den Objekten eine eigene Intelligenz verleihen. Sie sind untereinander vernetzt und müssen in der Lage sein, eigenständig zu kommunizieren. Wir sprechen dabei von cyberphysischen Systemen.

Und wie bringt das Fraunhofer IIS die Industrie 4.0 voran?

Das Fraunhofer IIS hilft dabei, die Transparenz für Produktionsprozesse herzustellen. Wir entwickeln die Basistechnologien für die Identifizierung, die Lokalisierung sowie für Sensoren und kombinieren diese. Zudem gehen wir mit Partnern auch in die Anwendung und leiten z. B. die Lösungsplattform „Nürnberger Service Engineering Binocular NSEB“, die für regen Austausch unter den Verbänden sorgt.

Ich höre hier auf der CeBIT sehr oft den Ausdruck „Vision“ in Kombination mit Industrie 4.0. Wann wird diese Vision denn Wirklichkeit?

Ich bin mir gar nicht sicher, ob eine Vision überhaupt irgendwann verwirklicht sein kann, denn die Entwicklungen gehen ja immer weiter. Es gibt heute schon Anwendungen der Industrie 4.0., zum Beispiel C-Teile-Management oder Maschinenüberwachung. Hier wird die Entwicklung die nächsten Jahrzehnte natürlich noch bedeutend weiter gehen. Richtig fertig sind wir wahrscheinlich nie. Aber wir sind heute in den Anfängen und das Potenzial ist riesig.

Vielen Dank für das Gespräch Prof. Pflaum und viel Erfolg auf der CeBIT!

Apple-Mitgründer Steve Wozniak besucht Fraunhofer

Prominenter Besuch am Fraunhofer-Stand: Steve Wozniak informierte sich über neue Technik made by Fraunhofer.

Steve Wozniak und Karlheinz Brandenburg

Steve Wozniak, Mitgründer von Apple, im Gespräch mit Dr. Karlheinz Brandenburg, dem Institutsleiter des Fraunhofer IDMT

Prof. Brandenburg. Steve Wozniak und Dipl.Kulturw. Patrick Aichroth vor dem Exponat des Fraunhofer IDMT, Technologien zur Erkennung von Audiomanipulationen und Musikplagiaten

Prof. Brandenburg. Steve Wozniak und Dipl.Kulturw. Patrick Aichroth vor dem Exponat des Fraunhofer IDMT, Technologien zur Erkennung von Audiomanipulationen und Musikplagiaten

Steve Wozniak ist Mitbegründer von Apple. Er entwickelte die Heimcomputer Apple 1 und Apple 2. The Woz, wie ihn seine Fans nennen, spricht auf der Global Conference der CeBIT.
Seinen Besuch auf der IT-Messe nutzte Wozniak auch für einen Abstecher auf den Fraunhofer-Stand.
Dort begrüßte ihn Karlheinz Brandenburg, einer der Väter des Audiocodecs mp3. Brandenburg stellte dem Computer-Pionier eine neue Software vor, mit der sich Plagiate bei Musikstücken erkennen lassen. Die Technik haben Forscher des Fraunhofer IDMT entwickelt.

Cholera-Epidemien schnell erkennen

Doktor Watson hat gut kombiniert: Er hat eine Lösung miterfunden, die hilft, Ausbrüche von Epidemien früher zu erkennen und ihnen entgegenzusteuern.
Besonders in Afrika könnte das Frühwarnsystem erfolgreich bei der Bekämpfung von Cholera eingesetzt werden. In Uganda erprobte Doktor Watson – genauer: Dr. Kym Watson vom Fraunhofer IOSB in Karlsruhe – die Lösung bereits, gemeinsam mit Forschern aus 12 weiteren europäischen und afrikanischen Organisationen.
Dazu erfassten die Wissenschaftler auf der einen Seite Umweltdaten wie Niederschlag, Sonneneinstrahlung oder pH-Wert, Temperatur und Nährstoffkonzentration im Wasser. Auf der anderen Seite erhoben sie Parameter von Choleraausbrüchen in Krankenhäusern und Arztpraxen: Welche Symptome treten auf? Wo hat sich der Patient zuletzt aufgehalten? Wie lange ist er bereits betroffen?
Auf einer digitalen Landkarte sieht man anschließend alle Krankheitsfälle als Punkte dargestellt. Eine IT-Lösung berechnet dann durch die Wechselbeziehung zwischen Umwelt- und Gesundheitsdaten ihre räumliche und zeitliche Ausbreitung. Für die Verantwortlichen in den Gesundheitsbehörden ist diese Visualisierung eine enorme Entscheidungshilfe. Vorher waren die einzelnen Krankheitsfälle nur schriftlich in Papierlisten erfasst worden – ein Vorgehen, das keinen Gesamtüberblick zuließ. Jetzt sind die Entscheider in der Lage, die medizinischen Ressourcen in den jeweiligen Gebieten besser zu planen und einzusetzen sowie sauberes Trinkwasser bereitzustellen. Auch Krankenhäuser und Ärzte können sich viel besser und schneller wappnen.
Das Frühwarnsystem ist Ergebnis des EU-Projekts EO2HEAVEN, das Watson koordiniert.

Podcast anhören [ MP3 9.09 MB ]

Dr. Watson vom IOSB präsentiert stolz sein Frühwarnsystem für Cholera-Epidemien.

Dr. Watson vom IOSB präsentiert stolz sein Frühwarnsystem für Cholera-Epidemien.